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Künstler*innen

Sophie Innmann

Sophie Innmann schloss 2014 ihr Studium der Malerei/Graphik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe/Außenstelle Freiburg als Meisterschülerin von Leni Hoffmann ab. Ihre projektbezogenen Arbeitsaufenthalte führten sie unter anderem nach Paris, Barcelona, Minneapolis, Moskau, Yogyakarta, Plowdiw, Elefsina und Berlin. Der Logik dieses Lebenswandels folgend, interessiert sich Innmann für Netzwerk-Strukturen, Archivierung von Handlung, das Erscheinen und Verschwinden. Ihre Arbeiten manifestieren sich in unterschiedlichen Medien, die der jeweiligen Notwendigkeit der Arbeit zugrunde liegen. Sie entwickelt recherche-basierte Konzepte, die auf menschgemachte Eigenheiten reagieren und deren Auswirkungen auf unsere Mitwelt erlebbar machen. Ihre Arbeiten versuchen auf analogem und digitalem Weg das Ephemere sichtbar zu machen und entstehen vor dem Hintergrund wechselseitiger Bedingbar- und Abhängigkeit, wobei unbelebter und belebter Umwelt speziesübergreifend Agent*innenschaft zuteilwird. Es stellen sich Fragen an die Autor*innenschaft, die Definitionshoheit des Kunstbegriffs und die Rolle von Kunst in Hinblick auf Gesellschaft. Besonders deutlich wird dies in ihrem Langzeit-Forschungsprojekt GoArtist, einem Kunstlieferdienst der seit 2019 nach neuen Erfahrungswegen zeitgenössischer Kunst sucht.

Diese verbindungsorientierte Denkweise äußert sich auch in Form von Kooperationen mit anderen Künstler*innen sowie von Innmann kuratierten Ausstellungen wie z.B. ANTHROPOZÄNTA, welche sie 2013 in Helmbrechts initiierte und seit 2023 zusammen mit Daniel Vollmond organisiert.

Ihre Arbeiten werden auf nationaler und internationaler Ebene gezeigt, so u.a. im Kunstmuseum Stuttgart (D, 2020), dem MoMA Moskau (RU, 2018) oder der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden (D, 2015). 2018 entwarf sie künstlerische Beiträge für die Europäischen Kulturhauptstädte Plowdiw (BG, 2019) und Elefsina (GR, 2021). 2019 war sie auf Einladung des Goethe-Instituts Indonesien Stipendiatin am Cemeti-Institute for Art and Society in Yogyakarta.

Innmann erhielt mehrere Stipendien, beispielsweise das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn (2020) und das Neustart Kultur Stipendium der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des BBK. 2016 war sie Stipendiatin des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg an der Cité Internationale des Arts, Paris (FR). 2025 erhielt sie den 2. Preis der TechnologieRegion Karlsruhe - „Kann KI Kunst?“ für ihre Arbeit „Schlafes Bruder“.



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Jerevan

Baghramyan Avenue, Yerevan, ArmeniaPartner organisation: Stiftung KulturDialog Armenia Mashtots Ave. 16, 0002 Yerevan, Armenia

info@kulturdialog.org

http://www.panarmenian.net/eng/photoset/6963/

Weitere Informationen

Herkunft: Rheinfelden, Germany

Destination: Yerevan, Armenia

Jahr: 01.01.2026 - 30.09.2026

Austausch: Outgoing

Programm: Bildende Kunst

Stipendium: Atelier

https://sophieinnmann.com/