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Künstler*innen

Andrea Fortmann

Andrea Fortmann wurde in Bern geboren und studierte in Luzern. 2022 wurde Fortmann mit dem Solothurner Kulturförderpreis bildende Kunst ausgezeichnet. Ihre medienübergreifenden Arbeiten sind in selbstorganisierten Räumen, im öffentlichen Raum sowie in institutionellen Kontexten präsent. Seit 2021 gehören kuratorische Formate zunehmend zur Praxis, etwa mit slot_ und sic! Elephanthouse.

Geprägt von einer queeren Coming-of-Age-Biografie beschäftigen Andrea Fragen zu Fürsorge, ihrer Organisation und kollektiver Zuwendung gegenüber ›dem Anderen‹. Dabei werden Mechanismen gesellschaftlicher In- und Exklusion angesprochen – etwa Sprache und der Versuch, die individuelle Position innerhalb struktureller Umstände zu formulieren.

Andrea Fortmanns Arbeiten folgen konzeptuellen und poetischen Ansätzen, die aus der Auseinandersetzung mit den Dynamiken konkreter Orte entstehen. Ausgangspunkt sind situative Fundstücke – Fragmente aus Gesprächen, Beziehungen, sozialen Räumen und Objekten –, die entlang ihrer Mehrdeutigkeiten und Ambivalenzen untersucht werden. Abseits offensichtlicher Funktionen treten eingeschriebene Geschichten und verinnerlichte Haltungen hervor und werden, häufig in skulpturalen Interventionen und szenografischen Installation, zu konkreten Gegenübern.



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Berlin

WIESENSTRASSE 29 eG c/o Jörg Bürkle, Wiesenstraße 29 D-13357 Berlin-Wedding +49 (30) - 4 61 23 43

w29eg@web.de

www.wiesenstrasse29.de

Weitere Informationen

Herkunft: Basel, Schweiz

Destination: Berlin, Deutschland

Jahr: 01.01.2026 - 30.06.2026

Austausch: Outgoing

Programm: Bildende Kunst

Stipendium: Atelier

www.andreafortmann.com